Nur ein Reh

 



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Was macht nur die Welt auf meinen Schultern?

Seit langem hab ich schon nicht mehr geschrieben doch nun ist mir einfach danach. Mir ist nicht nach reden, mir ist nach schreiben.
Sehr vieles ist in der letzten Zeit passiert. Einiges worüber es sich zu schreiben lohnte. Anderes wo es sich eben nicht lohnte.
Nun schreib ich eben jetzt.

Und was?

Kaum hat man angefangen hat man schon wieder den Faden verloren. Als ich eben draussen Stand hatte ich schon einen ganzen Text vor Augen doch nun hat er sich einfach in einzelne Wörter, die nicht so recht zusammenpassen wollen, zerpflückt.

Alles fing irgendwie letzte Woche an. Oder war es doch erst letzten Sonntag? Zumindest hab ich letzten Freitag zum erstmal seit langem mal wieder einen Abend bei meinen Eltern verbracht nachdem mein Freund und ich ein wenig weiter weg gezogen sind. War auch alles wunderschön. Kann mich wirklich nicht beklagen. Hab mich so wohl wie schon lange nicht mehr gefühlt und wollte am Samstag gar nicht mehr wirklich heim.

Als ich nun doch Samstag Nachmittag zuhause ankam war ich wie ausgewechselt. Wie mehrere Tage Urlaub schien es mir. Einfach nur mal raus. Samstag Abend feierte ich dann mit einigen meiner Freunde, halt die die noch da waren und die die noch dazu kamen o.O in meinen Geburtstag rein. Es war wirklich die wunderschönste Geburtstagsfeier in den letzten Jahren weil einfach alles gestimmt hatte.

Dann wurde es Sonntag. Man erwachte aus dem Delirium und fuhr wieder nach Hause. Doch von Moment zu Moment, von Sekunde zu Sekunde erging es mir schlechter. Körperlich ging es mir gut, hatte keinen Kater oder ähnliches. Doch in meinem Kopf türmte sich der ganze Stress der letzten Wochen auf. Und so weinte ich die meiste Zeit an meinem Geburtstag. Eine kleine Geburtstagskrise? „Die ist bestimmt morgen wieder weg, wenn ich aufwache und alles ist in Ordnung“ dachte ich noch. Doch weit gefehlt. Montag ging es weiter. Kaum war ich auf den Beinen wollte ich nur noch raus. Die Wohnung viel mir auf den Kopf und die Welt da draussen erschien nur noch düsterer und düsterer. Nichts konnte mein Gemüht erhellen sondern regte mich nur noch auf. Dadurch kam es auch wieder zu einem Streit bei uns was mich nicht gerade weiter hochzog sondern einfach nur noch biestiger machte. Nur noch wütender auf Gott und die Welt und auf mich. Es waren schließlich nur Kleinigkeiten die sich einfach häuften. Die nicht aufhörten einen zu nerven. Die einfach nicht weggingen. Nachdem der Streit besänftigt war ging ich wieder ins Bett… Dienstag … selber morgen wie Montags. Ich wachte wieder auf und einfach jede Kleinigkeit schoss mir durch den Kopf und regte mich auf. Einen Grund gab es noch nicht mal. Ich fühlte mich schlecht und die Welt war schlecht. SO !
Wieder kam es zu einem Streit und meine Sehnsucht wuchs und wuchs das ich weg musste. Es war Dienstag Nachmittag als wir uns ausgesprochen hatten und wir schliefen ein. Gegen 17 Uhr wurde ich wieder wach. Jedesmal mit der Hoffnung das es mir dann besser gehen würde doch dem war einfach nicht so. Immerwieder dieses Gefühl das ich einfach weg musste. So schnell es geht und am besten Gestern schon. So packte ich meine Sachen und fuhr zu meinen Eltern in der Hoffnung mir ginge es dort besser und das ich mal ausspannen könnte und mir vielleicht einfach mal ruhe gönnte. Auf dem Weg zu meinen Eltern besuchte ich noch einen alten Freund. Einfach mal drüber reden. Doch worüber will man reden wenn man nicht weiß woran es liegt? Sich weiterhin Tips anhören wie „Wird schon wieder.“, „Lass dir einfach Zeit und erhol dich auf deine Art und Weise.“ Sowie „Suche nicht nach den Antworten, sie kommen schon alleine.“ ? Das konnte ich auch nicht. So kotze ich mich einfach mal aus und fuhr weiter. Im Grunde war es egal was er sagte wenn ich selber nicht wusste was war. Bei meinen Eltern war wieder alles wie immer. Mittwochs hatte ich dann mein Geburtstagsgeschenk von meiner Mutter eingelöst und mir eine Hot Stone Massage gegönnt. Doch selbst diese brachte mich nicht wirklich wieder auf. So vegetierte ich nun eben nicht mehr zuhause, sondern bei meinen Eltern. Es wurde heute, also Donnerstag. Schlecht schlief ich wie immer in den letzten Nächten. War den ganzen Tag mit seiner Mutter unterwegs und saß Nachmittags noch Stundenlang bei Tee und Keksen bei Ihr und tratschten über Gott und die Welt. Ok, sie plauderte ich hörte zu.
Und dennoch hoffte ich es ginge mir besser. Vielleicht ist es diese Hoffnung die mir eine kleine Mauer in den Weg legt?
Nach dieser Tee Aktion fuhr ich nun nochmals bei meinen Eltern vorbei und ein paar Sachen und mein Auto zu holen. Und schon wieder wollte ich einfach nicht nach Hause. „Ich mag nicht nach Hause“ warf ich kleinlaut noch meiner Mutter auf den Kopf. Obwohl hier meine zwei lieben auf mich warteten.

Jetzt sitz ich hier. Wieder zuhause und habe wieder angefangen zu schreiben.
Einfach so.

Wohler fühle ich mich dennoch nicht. Vielleicht ein bisschen leichter, aber nicht wohler.

Morgen gehen wir schwimmen. Und langsam muß es auch mal gut sein mit der weinerei. Langsam reicht es einfach.
Vielleicht tauche ich auch einfach ab. Unter Wasser. Und dann sind alle Tränen weg.
Mal sehen.

Vielleicht kommt auch alles einfach anders als man denkt.

Einfach so.
15.11.07 19:38
 


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